Mertert-Wasserbilig

Hochwasser, Stürme und Ölpest: Wie macht man eine Gemeinde katastrophensicher?

Die Mosel, die Sauer, Stürme in Orkanstärke, das benachbarte Cattenom: Gefahrenquellen gibt es für Mertert-Wasserbillig genug. „Wir wollen nicht überrascht werden“, sagt Jos Schummer (65), der Erste Schöffe, angesichts möglicher Szenarien. Zu denen gehören auch Unfälle mit Gefahrengut, die Tanklager im Hafen sind nicht weit.

Mit diesem Notstromaggregat funktioniert im Fall der Fälle der Krisenstab im Rathaus – auch ohne Handys 

Mit diesem Notstromaggregat funktioniert im Fall der Fälle der Krisenstab im Rathaus – auch ohne Handys  Foto: Editpress/Julien Garroy

Gedanken wie diesen haben die Verantwortlichen Taten folgen lassen. Allein in diesem Winter ist die Mosel siebenmal über ihre Normalhöhe angeschwollen. Schummer ist der Erste Schöffe der Gemeinde, hat 32 Jahre als deren Sekretär gearbeitet und im Ehrenamt eine jahrzehntelange Karriere vom einfachen Feuerwehrmann bis zum Regionalinspektor hinter sich.

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