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Hochdruckphase steht auf wackligen Beinen: Wetterlage wird langsam instabiler
Die bisher längste Hochdruckphase des Jahres steht auf immer wackligeren Beinen: Ein Blick in die Mittelfrist deutet Veränderungen an.
Aus dem Hochdruck-Nebelgrau kommt nur raus, wer hoch hinauf fahren kann. Doch jetzt tut sich was an der Wetterfront. Foto: Matthias Bein/dpa
Seit Wochen schon beschäftigt uns eine festgefahrene Hochdruckwetterlage – auch noch „Omega-Wetterlage“ genannt. Hierbei liegt ein großes und stabiles Hochdruckgebiet über einem bestimmten Raum, während es von Tiefdruckgebieten an der östlichen und westlichen Flanke quasi „blockiert“ wird. Somit verändert sich das Wetter über Tage und Wochen gesehen kaum, was direkt unter dem Hochdruckgebiet eine niederschlagsarme Zeit bedeutet und unter den Tiefs zu Unwettern durch große Regenmengen führen kann.