Serie

Historisches und architektonisches Esch (47): Friedhof Lallingen (1)

Der Anfang der 1930er Jahre geplante und parkähnlich angelegte Friedhof von Lallingen bildet einen hygienistischen und urbanistischen Gegenentwurf zu der Beengtheit und Unübersichtlichkeit des Sankt-Josef-Friedhofs. Das Bevölkerungswachstum der Stadt Esch hatte die Erschließung einer neuen Begräbnisstätte unabdingbar gemacht. Der ausgewählte Ort lag, abgetrennt vom Stadtkern, am äußeren Rande des Gemeindegebietes, da das heute dicht besiedelte Viertel Lallingen damals noch nicht urbanisiert war.

Familiengrab der Sabbatinis in weißem Marmor mit klassischer Grablege

Familiengrab der Sabbatinis in weißem Marmor mit klassischer Grablege Foto: © Christof Weber, 2015

Der monumentale Eingangsbereich des Friedhofs wird durch zwei, mit Dreickecksgiebeln und Säulenvorhallen, klassizistisch geprägte Bauten gerahmt. Beiden dienen heute der Friedhofsverwaltung. Ursprünglich befand sich links die Leichenhalle und rechts die Dienstwohnung des Friedhofsverwalters.

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