Serie

Historisches und architektonisches Esch (21): Villa Mousset

Der Maler Eugène Mousset (1877-1941) wurde am 26. September 1877 in Esch/Alzette als Sohn einer wohlhabenden Familie des lokalen Bürgertums geboren. Sein Vater, François Mousset, war Bäckermeister und betrieb mit seiner Frau, Marie Angélique Dutreux, eine große Bäckerei in der Grand-rue 30. 

Die Villa Mousset, heute Sitz des „Service culturel“ der Stadt Esch

Die Villa Mousset, heute Sitz des „Service culturel“ der Stadt Esch Foto: © Christof Weber, 2015

Nach dem Besuch des Zeichenunterrichts von Michel Engels am Athénée de Luxembourg studierte er Kunst in den drei Nachbarländern des Großherzogtums: an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, an der Akademie der Bildenden Künste in München, an der Académie des Beaux-Arts in Antwerpen und an der Ecole des Beaux-Arts in Paris, wo er Schüler von William Bougereau (1825-1905) war und Werke aus dem Louvre kopieren durfte. Zwischen seinen Studien fand er Zeit, eine Sportlerkarriere zu starten, indem er an Radrennen im Velodrom von Antwerpen und an Boxkämpfen teilnahm.

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