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Hesperinger Veruntreuungsaffäre: Untersuchungsberichte liefern brisante Details
Vor rund einem Jahr war bekannt geworden, dass zwei Beamte der Hesperinger Gemeinde über Jahre hinweg rund 3 Millionen Euro unterschlagen hatten. Nach Abschluss des Disziplinarverfahrens wurden zwei Beschuldigte im vergangenen Monat entlassen. Aus denen dem Tageblatt vorliegenden Untersuchungsberichten geht unter anderem hervor, dass einer der beiden schon einmal wegen einer Unterschriftsfälschung aufgefallen war.
Zwei Gemeindemitarbeiter sollen über Jahre hinweg Geld aus der öffentlichen Kasse abgezweigt haben Montage: Editpress/Max Echternkamp/Yannick Schumacher
Im Juni des vergangenen Jahres flog der Veruntreuungsskandal auf: Zwei Beschuldigte haben über Jahre hinweg insgesamt rund 3,2 Millionen Euro aus der Hesperinger Gemeindekasse abgezweigt. Auf Basis der Schlussfolgerungen der Disziplinarkommission blieb dem Gemeinderat nur noch, die beiden zu entlassen. Die beiden Untersuchungsberichte (einer für jeden der beiden Angeklagten) geben nicht nur Aufschluss darüber, wie die beiden Beschuldigten vorgegangen sind, sondern auch darüber, dass die Veruntreuungen vielleicht länger als bisher angenommen vonstattengegangen sind.