Über Schule und Widerstand

„Hei danzt keen aus der Rei“ – Marc Angels neue Graphic Novel wirft einen Blick ins Luxemburg der 1930

Anfang der 1930er-Jahre in H., einem Dorf in Luxemburg: Der neue Lehrer Mil sorgt mit seinen Lernmethoden für Aufruhr. Was dann geschieht, könnte wahr sein. In der Graphic Novel „Ongeschriwwe Gesetzer“ schlägt der Autor Marc Angel Brücken – zwischen Realität, Fiktion, Vergangenheit und Gegenwart.

Mil will sich dem Druck der Dorfgemeinschaft beugen, während Loni dagegenhält

Mil will sich dem Druck der Dorfgemeinschaft beugen, während Loni dagegenhält Marc Angel

„Wann et een Rouden ass, da muss e fort.“ Die Warnung fällt in einer Kneipe im Westen Luxemburgs der 1930er-Jahre. Mil Gregorius wird erwartet: Der neue Lehrer kommt aus Schifflingen – „e Minettsdapp, stell dir vir!“ – und fällt schon vor seiner Ankunft auf, weil er der Sonntagsmesse fernbleibt. Das Dorf befürchtet, er sei Kommunist. Es fühlt sich bestätigt, als Gregorius, statt Frontalunterricht zu halten, zum Naturspaziergang einlädt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Architektur-Ausstellung „Soft Power“

Wie das Brüsseler Modell Luxemburgs Baubranche verändern könnte

„Die Stimmung ist vergiftet“

Hängt der Haussegen im Centre des monuments schief?