Serie
„Hannert der Leinwand“: Nach „Capitani“ träumt der Schauspieler Ryan Cibango von Hollywood
Die Luxemburger Filmwelt hält in allen Bereichen spannende Nachwuchstalente mit neuen Ideen und Projekten bereit. In der losen Serie „Hannert der Leinwand“ nimmt das Tageblatt Sie mit auf eine Reise hinter die Kulissen und beleuchtet den Alltag aufstrebender Filmschaffender. Dazu zählt auch der 25-jährige Ryan Cibango: Er ist Schauspieler, Musiker und eine Stimme für Diversität. Über seine Anfänge, Herausforderungen und seine großen Zukunftspläne.
Ryan Cibango hat am renommierten Schauspielzentrum Köln studiert. „In Luxemburg hatte ich oft das Gefühl, nicht ganz ich selbst sein zu können“, sagt er. „Köln hat mir geholfen, offener zu werden.“ Foto: Carole Theisen
Mit einem lässigen Hoodie, unaufdringlichem Charisma und einer klaren Vision sitzt Ryan Cibango im Studio. Es ist ein Ort, der für ihn nicht nur kreativer Rückzugsort ist, sondern auch der Ausgangspunkt für die nächste Etappe seiner Karriere. Schauspieler, Musiker, Geschichtenerzähler: Sein Lebenslauf liest sich wie das Drehbuch eines rastlosen Talents, das immer weiter will. „Es hat alles mit Disney Channel und KiKA angefangen“, sagt Cibango und lacht. „Die Schauspieler hatten so viel Spaß und ich wollte auch Teil dieser Welt sein.“ Schon als Kind probierte er sich in Schultheaterproduktionen aus, später kamen Tanz und Musik hinzu. Doch der Wendepunkt kam mit dem Umzug nach Köln. „Hier konnte ich endlich Schauspiel studieren, das war ein Traum.“