Corona-Krise
Handelskammer fordert weitere Direkthilfen – besonders für Hotels und Restaurants
Luxemburgs Wirtschaft ist stark angeschlagen, die finanziellen Hilfen des Staates reichen nicht aus. Das ist das Fazit einer Umfrage der Luxemburger Handelskammer bei ihren Mitgliedsunternehmen. Besonders stark betroffen ist die Horeca-Branche. Viele Hotels und Restaurants stehen finanziell vor dem Aus.
Sieben von zehn Hotels und Restaurants haben ab dem 1. Mai keine Reserven mehr. Das geht aus einer Umfrage der Handelskammer hervor. Auch stark betroffen: Unternehmen aus dem Non-Food-Handel. Foto: dpa
Die angekündigten Finanzspritzen des Staates reichen bei weitem nicht aus, um den angeschlagenen Unternehmen in Luxemburg über die Runden zu helfen. Das schreibt die Luxemburger Handelskammer in einer Mitteilung am Dienstagmorgen. Die Maßnahmen müssten unbedingt erweitert werden, um die „zerstörerischen Folgen der sanitären Krise für das sozioökonomische Umfeld“ im Großherzogtum noch abfedern zu können.