Untersuchungsgefängnis Uerschterhaff
Häftling am Freitagmorgen tot in Zelle aufgefunden
Im „Centre pénitentiaire d‘Uerschterhaff“ ist am Freitagmorgen ein Häftling leblos in seiner Zelle aufgefunden worden. Ein Arzt stellte den Tod fest, die Justizbehörden ordneten eine Autopsie an.
Ein Insasse ist im Untersuchungsgefängnis gestorben Foto: l'ssentiel/Vincent Lescaut
Todesfall im Untersuchungsgefängnis „Uerschterhaff“: Mitarbeiter haben am Freitagmorgen gegen 6 Uhr einen Insassen leblos in seiner Zelle aufgefunden. Ein herbeigerufener Arzt konnte vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen, wie die Gefängnisverwaltung in einer Mitteilung am Freitag mitteilt.
Autopsie angeordnet
Nach dem Fund des toten Häftlings wurden die Justizbehörden eingeschaltet. Diese ordneten eine Autopsie an, um die genauen Umstände des Todesfalls zu klären. Die Angehörigen des Verstorbenen wurden über das Geschehen in Kenntnis gesetzt.
Neben der Polizei begaben sich ein Vertreter „Contrôle externe des lieux privatifs de liberté“, der Generaldirektor der Gefängnisverwaltung sowie der Direktor des Untersuchungsgefängnisses an den Ort des Geschehens.
Zwei Fälle in zwei Tagen
Erst am Donnerstag wurde mitgeteilt, dass im „Centre hospitalier neuro-psychiatrique“ am frühen Mittwochmorgen ein 24-jähriger Häftling tot aufgefunden wurde. Der Mann war erst knapp zwei Wochen zuvor aus dem Gefängnis dorthin verlegt worden. (dr)