Esch
Größeres Fischsterben in der Dipbech: Zu wenig Sauerstoff im Bach
Am Freitag schon ist es in der Dipbech bei den Nonnewisen in Esch zu einem massiven Fischsterben gekommen. Laut den Mitarbeitern des Wasserwirtschaftsamtes ist eine größere Verschmutzung als Ursache wohl auszuschließen. Am Nachmittag kümmerte sich der Hygiene-Dienst der Stadt Esch zusammen mit dem Amt darum, die toten Fische aus dem Bach zu ziehen. 60 kg kamen dabei zusammen.
Seit Freitag war die Dipbech in Esch mit toten Fischen übersät Foto: Philip Michel
Den Spaziergängern ist es bereits am Freitag aufgefallen. In der Dipbech bei den Nonnewisen ist es zu einem größeren Fischsterben gekommen. Sie alarmierten die Gemeinde. Am Montag früh waren dann der Hygienedienst vor Ort und drei Mitarbeiter der „Equipe Pollution“ des Wasserwirtschaftsamts. Ersten Erkenntnissen nach handelt es sich bei den toten Fischen um Rotaugen, Rotfedern und kleine Barsche, die eigentlich in Luxemburger Bächen wie der Dipbech nichts zu suchen haben. Wahrscheinlich wurden sie einst in den Arcelor-Weihern am Kreisverkehr Raemerich ausgesetzt und konnten sich dort vermehren. Die Dipbech entspringt aus mehreren Quellbächen westlich von Belval und fließt durch die Arcelor-Weiher. Beim ehemaligen Esch-Schifflinger Stahlwerk mündet sie in die Alzette.