Großbritannien
Griechenland fordert weltberühmte Skulpturen zurück: „Als würde man die Mona Lisa zerteilen“
Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat von Großbritannien erneut Skulpturen zurückgefordert, die einst am Parthenon-Tempel der Athener Akropolis angebracht waren. Seine Hoffnungen ruhen auf einem Wahlsieg von Labour.
Gehauene Steine des Anstoßes: Trennt sich das British Museum von den weltberühmten Parthenon-Marbles? Foto: AFP
Trennt sich die Brexit-Insel bald von einem Kronjuwel aus dem gewaltigen Schatz weltweit zusammengesammelter Kulturgüter? Wie alle seine Vorgänger der vergangenen Jahrzehnte pocht zu Wochenbeginn der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis bei einem London-Besuch auf die Rückgabe des Parthenon-Frieses. Während der konservative Premierminister Rishi Sunak die Sache skeptisch beurteilt, macht Labour-Oppositionsführer Keir Starmer den Griechen Hoffnung: Er wolle einer geplanten Vereinbarung des British Museum (BM) mit den griechischen Kulturbehörden nicht im Wege stehen.