Zwischen Sauerkraut, der Mosel und ungeklärten Morden
Grenzüberschreitender Krimi setzt den Fluss und die Großregion in Szene
„Gegen Mord ist kein Sauerkraut gewachsen“, so der Titel, ist ein Krimi mit echtem Lokalkolorit. Zwei Leichen, eine in der Mosel und eine in der Saar, schrecken die Polizei in der Großregion auf. Die Fälle hängen zusammen, aber wie? Um den Fall zu lösen, arbeiten „Police Judiciaire“ und die saarländische Kripo zusammen.
Das Moseltal ist auf luxemburgischer Seite von Weinlagen geprägt Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Zwei Kleinganoven wollen in Bech-Kleinmacher ein luxuriös ausgestattetes Hausboot auf der Mosel ausrauben. Sie sind scharf auf die High-End-Einrichtung des Schiffs, die anschließend als Hehlerware verkauft für ein paar Monate aussorgen soll. Der Einbruch gelingt und es ist tatsächlich niemand an Bord – außer im Bad. Der Tote wurde auf der Toilette sitzend mit einer Art Bolzen regelrecht hingerichtet.
In der Höhe des Campingplatzes Perl kann das Hausboot, das sich durch die Schusseligkeit der Diebe gelöst hat und in der Mosel kentert, schließlich ausgemacht und die beiden Ganoven samt Leiche aus dem Grenzfluss geborgen werden. Da die Mosel ein Kondominium ist und in die Zuständigkeit beider Länder fällt, sind sowohl luxemburgische als auch saarländische Polizisten vor Ort.