82. Filmfestspiele von Venedig

Goldener Löwe für Jarmuschs Film mit Vicky Krieps

Am Samstag wurden am Lido die Löwen vergeben. Auch 2025 zeigte sich Venedig wieder als Ort, an dem Tradition und Erneuerung, Poesie, Politik und Kunst aufeinandertreffen.

Gehört der Silberne Löwe in die Hände der Regisseurin Kaouther Ben Hania oder nicht – das hinterfragt die Filmszene nach der Auszeichnung ihres Films „The Voice of Hind Rajab“ bei den 82. Filmfestspielen in Venedig

Gehört der Silberne Löwe in die Hände der Regisseurin Kaouther Ben Hania oder nicht – das hinterfragt die Filmszene nach der Auszeichnung ihres Films „The Voice of Hind Rajab“ bei den 82. Filmfestspielen in Venedig Foto: Scott A Garfitt/Invision/AP/dpa

Am 6. September 2025 endeten die 82. Internationalen Filmfestspiele von Venedig mit einer glanzvollen Abschlusszeremonie in der Sala Grande. Die Jury unter Vorsitz von Regisseur Alexander Payne zeichnete eine Reihe von Werken aus, die durch politische Wucht, künstlerische Eleganz und formale Originalität überzeugten. Das Festival knüpfte damit an eine Tradition an: Venedig versteht sich nicht nur als Schaufenster junger Stimmen, sondern auch als Bühne für die Altmeister des Kinos. Im vergangenen Jahr wurde Pedro Almodóvar mit dem Goldenen Löwen für „The Room Next Door“ geehrt – ein Beweis dafür, dass die Lagunenstadt das Vermächtnis filmischer Erzählkunst ebenso hochhält wie deren Zukunft. In dieser Linie steht auch der diesjährige Hauptpreis für Jim Jarmusch, dessen Werk seit den 1980er-Jahren die Ästhetik des unabhängigen Kinos prägt.

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