Referendum Erpeldingen

Gnade oder Todesstoß für die „Nordstad“-Fusion? 

Nachdem die Gemeinde Bettendorf den Sondierungsgesprächen im Rahmen der geplanten „Nordstad“-Fusion den Rücken gekehrt hatte, mussten alle Fusionspartner darüber abstimmen, ob sie auch ohne Bettendorf weiter an Sondierungsgesprächen teilnehmen. In Diekirch, Ettelbrück und Schieren war dies kein Problem, doch in Erpeldingen sah das anders aus, mit dem Resultat, dass die 1.682 Wahlberechtigten am Sonntag zu einer Bürgerbefragung aufgerufen sind.

Die Zukunft einer ganzen Region steht auf dem Spiel. Hier ein Modellentwurf der möglichen Zentralachse einer sog. „Nordstad“, wo neue Wohn- und Arbeitsstätten entstehen könnten.

Die Zukunft einer ganzen Region steht auf dem Spiel. Hier ein Modellentwurf der möglichen Zentralachse einer sog. „Nordstad“, wo neue Wohn- und Arbeitsstätten entstehen könnten. Foto: Ministerium für Landesplanung

Erinnern wir daran, dass die Sondierungsgespräche in Sachen Fusion zu einer „Nordstad“ bereits vor rund sieben Jahren begannen. In all den Jahren gab es immer Rückschläge, denkt man nur an die plötzliche Entscheidung des Bettendorfer Gemeinderates, die dazu führte, dass diese Gemeinde aus kaum nachvollziehbaren Gründen das Handtuch warf. Somit blieben von den anfänglich sechs möglichen Fusionskandidaten noch vier übrig (Colmar-Berg hatte seine Ablehnung gleich zu Beginn angemeldet, Anm. d. R.).

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