Interview
Geraubtes jüdisches Eigentum im Zweiten Weltkrieg: Luxemburg hat Nachholbedarf
Während des Zweiten Weltkriegs wurde in Luxemburg massenhaft jüdischer Besitz geraubt, von Bankkonten, Gemälden über Bücher bis hin zu Möbeln. Zum Start ihrer Tageblatt-Serie sprechen die beiden Forscher Andreas Fickers und Denis Scuto über historische Detektivarbeit, Ausraubung durch die deutschen Besatzer und situativen Opportunismus von Luxemburgern.
Auf Detektivarbeit: die Historiker Andreas Fickers (l.) und Denis Scuto vom Centre for Contemporary and Digital History (C2DH) Foto: Editpress/Hervé Montaigu