Monnerich

Gemeinderat findet Lösung für den „Crassier“

Eine Krise hat auch etwas Positives. Damit ist nicht Covid-19 gemeint, sondern der Erdrutsch vom März 2014. Damals hatten sich Teile des „Crassier“ gelöst, eine Straße wurde verschüttet. Danach kam niemand mehr an der Einsicht vorbei, dass für die ehemalige Schlackenhalde und Bauschuttdeponie eine nachhaltige Lösung gefunden werden muss. Sie ist jetzt da.

„Crassier“: sieht idyllisch aus, wäre da nicht das Wissen um das, was im Boden gelagert ist

„Crassier“: sieht idyllisch aus, wäre da nicht das Wissen um das, was im Boden gelagert ist Foto: Editpress/Claude Lenert

Wenn der Monnericher Bürgermeister Jeannot Fürpass (CSV) über das 23 Hektar große Gelände spricht, das im Volksmund „Crassier“ heißt, ist ihm anzumerken, wie erleichtert er ist. Zwar ist er mit der Lösung für das kontaminierte Gelände, die jetzt schlussendlich 17,4 Millionen Euro kostet, 2017 nicht zur Kommunalwahl angetreten. Aber sie saß ihm im Nacken. Er selbst sagt: „Es war eine Hausaufgabe.“ Spätestens mit seinem Amtsantritt als Rathauschef musste etwas passieren. An der „Hausaufgabe“ hatten sich schon andere abgearbeitet. Vor allem seine Vorgängerin Christine Schweich (LSAP) war um eine Lösung bemüht und hatte nach dem Erdrutsch 2014 alle Hände voll zu tun, den Schaden in Grenzen zu halten.

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