Schengen
Gemeinderat diskutiert über Baustellen, Betriebserlaubnis und eine Plage in Feldern und Weinbergen
Neuer Kai für die „Marie-Astrid“ wohl erst im Juni, mobile Buvette für den FC Schengen und Ärger über Wildschweine: Diese Themen prägten die Ratssitzung am Dienstag.
Ende April soll der neue Ponton in Schengen endlich fertig sein, mit einem Jahr Verspätung. Einweihung könnte am 14. Juni sein, dem 41. Jahrestag des Abkommens von Schengen. Foto: Marco Goetz
Der neue Ponton in Schengen, die künftige definitive Anlegestelle für die renovierte historische „Marie-Astrid“, hat den Gemeinderat Schengen am Dienstagmorgen erneut beschäftigt. Ein Skandal ist das Thema nicht, doch die Verspätung bleibt erklärungsbedürftig: Eröffnet werden sollte der Ponton bereits am 14. Juni 2025, zum 40. Jahrestag des Schengener Abkommens. Daraus wurde nichts, fertig ist die Anlage bis heute nicht.
Bürgermeister Michel Gloden sagte, Ende April solle der Ponton direkt gegenüber vom Europamuseum nun tatsächlich fertiggestellt sein. Ob das für den Europatag am 9. Mai reicht? Nicht unbedingt, so Gloden, der auf eine andere bereits laufende Planung hinwies. Unter anderem sei für diesen Tag in Perl die Taufe eines Zuges geplant, der den Namen „Perl-Schengen“ tragen soll. Eine offizielle Einweihung des Pontons sehe man deshalb eher am 14. Juni, ein Jahr später als ursprünglich geplant.