Schengen

Gemeinde verzichtet im Rechtsstreit mit Architektenbüro auf Berufung

Im Rechtsstreit mit Valentiny hvp architects verzichtet die Gemeinde Schengen auf eine Berufung und akzeptiert damit ein Urteil über 180.000 Euro Schadenersatz.

Visualisierung des fertiggestellten Campus Baggerweier mit modernen Gebäuden und grünen Freiflächen

So soll der „Campus Baggerweier“ nach Fertigstellung aussehen Foto: Commune de Schengen

Die Gemeinde Schengen hat beschlossen, keine Berufung gegen das Urteil im Streit mit dem Architekturbüro Valentiny hvp architects einzulegen. In einer Pressemitteilung heißt es, dass sie damit den Rechtsstreit beenden und einen Schlussstrich ziehen wolle. Das Bezirksgericht Luxemburg hatte die Kommune am 9. Januar 2026 zu rund 180.000 Euro Schadenersatz verurteilt.

Der Streit geht auf die Kündigung eines Architektenvertrags zurück. Valentiny hvp architects war im Dezember 2022 mit Planungsarbeiten für den neuen Schulcampus, die Sporthalle und die Feuerwehrkaserne beauftragt worden. Im Mai 2023 erklärte Bürgermeister Michel Gloden, eine weitere Zusammenarbeit sei wegen unterschiedlicher Auffassungen nicht mehr möglich. Im November 2023 kündigte die Gemeinde die Verträge.

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