Tote Krähen in Esch
Gemeinde schließt Einsatz von Giftködern aus
Krähen werden im urbanen Raum häufig als störend empfunden. Sie aus unseren Städten zu vertreiben, ist jedoch keine Option, denn der „Hierschtkueb“ steht unter Naturschutz. Ein Fall in Esch gibt Anlass zur erneuten Sensibilisierung, damit das Zusammenleben von Mensch und Vogel auch gelingt.
Krähen stehen hierzulande unter Natur- und Vogelschutz Symbolfoto: Editpress/Julien Garroy
Es war ein makabrer Anblick, den sich Olivia Mitte Mai in Esch-Lallingen bot: 17 tote Krähen, verstreut auf der Straße und im Rasen daneben. Die einen waren von Autos überfahren worden, andere lagen einfach tot auf dem Rücken, ohne jegliches Anzeichen einer Verletzung. Seither ist die Escher WhatsApp-Gruppe „Dauwenrettung“, in der Olivia die Fotos ihres Fundes postete, in Aufruhr, denn so richtig erklären kann sich die Situation niemand. „Wurden die Vögel vergiftet? Gibt es eine neue Seuche oder Vogelgrippe? Aber warum lagen dann alle an exakt derselben Stelle? Es ist wirklich ein Rätsel“, so die Escherin.