Esch
Gedenkspaziergang zum Jahrestag der ersten Judendeportationen
Die Nazis deportierten vor 85 Jahren die ersten Luxemburger Juden. Ein Spaziergang am Samstag erinnert an das Ereignis.
Der Gedenkspaziergang endet am Denkmal nahe der ehemaligen Escher Synagoge Foto: Editpress-Archiv/Julien Garroy
Die deutschen Besetzer deportierten am 16. Oktober 1941 die ersten Juden aus Luxemburg ins Ghetto Litzmannstadt. Von den ersten 323 überlebten nur 14. Im Rahmen des 85. Jahrestags laden die „Frënn vum Resistenzmusée“ am Samstag zu einem Gedenkspaziergang ein.
Nürnberger Gesetze
Der geführte Rundgang soll das Schicksal der Juden in Luxemburg während der Nazi-Besetzung beleuchten. Dabei kommen unter anderem Themen wie die Flucht vor den Nazis sowie die Auswirkungen der Nürnberger Gesetze zur Sprache.
Start der rund 90-minütigen Veranstaltung ist um 14.30 Uhr beim „Musée national de la résistance“. Der Weg führt unter anderem an einigen Stolpersteinen in Esch vorbei. Endpunkt ist der Platz der ehemaligen Synagoge. (stetu)