Forschung

Geburt von zweitem Kind führt bei älterem Geschwisterkind nachweisbar zu Stress

Erstgeborene hegen den Verdacht schon immer, jetzt bekommen sie den wissenschaftlichen Nachweis. Forscher aus Deutschland haben nachgewiesen, dass die Geburt eines zweiten Kindes beim älteren Geschwisterkind nachweisbar zu Stress führt.

Der Stress, den der Nachwuchs mache, sei sehr wahrscheinlich tolerierbar, sagen die Forscher

Der Stress, den der Nachwuchs mache, sei sehr wahrscheinlich tolerierbar, sagen die Forscher Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Forscher haben erstmals an der körperlichen Reaktion nachweisen können, dass die Geburt eines zweiten Kinds für das ältere Geschwisterkind großen Stress darstellt. Im Urin der nächsten Verwandten des Menschen, der Bonobos, stellten Wissenschaftler des Deutschen Primatenzentrums Göttingen nach einer am Dienstag veröffentlichten Studie einen Anstieg des Stresshormons Kortisol um das Fünffache fest. Auch eine verminderte Immunabwehr der älteren Geschwister sei belegbar.

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