Buchkritik
Geburt in der Hölle: Anna Stuart erzählt vom Leben der Hebamme Ana Kaminski in Auschwitz
Als am 27. Januar 1945 die Truppen der Roten Armee die Lager von Auschwitz und Birkenau befreiten, befanden sich unter den wenigen Überlebenden 416 Kinder, die jünger als 13 Jahre alt waren. Unter ihnen fanden die sowjetischen Soldaten auch Kleinkinder und Neugeborene. „Die Hebamme von Auschwitz“ erzählt die Geschichte einer der Frauen nach, die ihnen zum Leben verhalfen.
Das Cover zum Buch: „Die Hebamme von Auschwitz“ von Anna Stuart basiert auf wahren Begebenheiten Collage: Tageblatt, Cover: Piper Verlag
Vieles, sehr Vieles ist in den 80 Jahren, die seit der Befreiung vergangen sind, über die unmenschlichen, grausamen Bedingungen der Lager publiziert worden. Genug, um sich die Frage zu stellen: Wie konnten Kinder in dieser Hölle geboren werden, und wie konnten sie diese gar überleben?