Esch/Alzette

Freizeitkultur wie einst auf der „Grenz“: Feierabend auf der „Metzeschmelz“

Die Vereinigung FerroForum startete in diesen Sommer mit einer Hommage an die Tanzlokale und Feste des Escher „Grenz“-Viertels. In den 50er bis 70er Jahren bildeten diese eine Hochburg der Ausgehkultur der Hütten- und Grubenarbeiter.

Tanzen in der ehemaligen Eisenhütte: Ein bisschen Nostalgie nach der Hochzeit der Schmelzen

Tanzen in der ehemaligen Eisenhütte: Ein bisschen Nostalgie nach der Hochzeit der Schmelzen Foto: Editpress/Paul Huybrechts

Zum Tanzen ging man damals noch adrett gekleidet, im Sonntagsanzug und -rock. Ganz nach diesem Vorbild erwartete dann auch die Besucher des „Feierôwend!“-Balls auf der Metzeschmelz ein kleines, aber feines Orchester rund um Luciano Pagliarini mit Klassikern der Tanzmusik. Die anwesenden Gäste ließen sich nicht lange bitten, das Tanzbein bereits am frühen Nachmittag zu schwingen. Die adäquate Verpflegung, wie damals im „Grenz“-Viertel üblich, durfte nicht fehlen und fand mit der „Frittebud“ genau die richtige Umsetzung. Ohnehin fühlt man sich im Zentralatelier auf dem Gelände der Metzeschmelz zeitversetzt. Der Geruch und die alten Maschinen geben den Zeitgeist einer Epoche wieder, wo Hochöfen und Walzstraßen die Städte im Süden des Landes prägten.

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