Arbeitswelt

Frauen fehlen in Luxemburg öfter krankheitsbedingt als Männer, aber ...

Frauen und Männer nehmen die Arbeitswelt unterschiedlich wahr – und arbeiten in verschiedenen Realitäten. Das geht aus einem Bericht der Arbeitnehmerkammer hervor. Frauen fühlen sich stärker belastet. Aber sie schleppen sich dennoch zum Job.

Frauen und Männer diskutieren unterschiedliche Arbeitsrealitäten 2025, Vielfalt und Arbeitsqualität im modernen Büro

Arbeitsqualität 2025: Frauen und Männer mit unterschiedlichen Realitäten Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Männer befinden sich häufiger in Führungspositionen. Und Frauen hingegen sind häufiger in akademischen, Dienstleistungs- und administrativen Berufen tätig. Das geht aus einem Bericht der CSL vom 6. März hervor.

Die Luxemburger Arbeitnehmerkammer widmet sich in dem Papier der geschlechterspezifischen Arbeitsqualität. Und kommt zu ernüchternden Erkenntnissen: Es gibt Berufsgruppen, die nahezu komplett von Männern dominiert werden. Zum Beispiel das Handwerk, in dem laut CSL ein Männeranteil von sage und schreibe 97 Prozent herrscht. Bei der Industrie sieht es nicht viel besser aus – ganze 90 Prozent der Jobs sind hier von Männern besetzt. Bei den Führungspositionen sind es immer noch 68 Prozent.

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