Luxemburg-Stadt

„Fragen uns, was es zu verstecken gibt“: Streit um Zebrastreifen geht in die nächste Runde

Zuerst ging es um Sicherheit im Straßenverkehr, dann um Transparenz: Seit fast drei Jahren fordert eine Gruppe mehrerer Bürgerinnen und Bürger Einsicht auf die Ergebnisse einer Studie der Stadt Luxemburg, bei der es um Zebrastreifen in der Hauptstadt geht. Das war nun sogar vor Gericht Thema.

Insgesamt 475 Fußgängerüberwege in Luxemburg-Stadt waren laut einer Analyse vom „Zentrum fir urban Gerechtegkeet“ (ZUG) im Jahr 2021 nicht regelkonform. Der Gemeinde zufolge waren es 37.

Insgesamt 475 Fußgängerüberwege in Luxemburg-Stadt waren laut einer Analyse vom „Zentrum fir urban Gerechtegkeet“ (ZUG) im Jahr 2021 nicht regelkonform. Der Gemeinde zufolge waren es 37. Foto: Editpress/Hervé Montaigu

„Ich hatte die Zebrastreifen schon fast vergessen“, sagte Mobilitätsschöffe Patrick Goldschmidt (DP) in einer Sitzung des hauptstädtischen Gemeinderats im Mai, als am „Knuedler“ wieder einmal der Streit um die Sicherheit an Fußgängerüberwegen Thema war. Eine Analyse vom „Zentrum fir urban Gerechtegkeet“ (ZUG) hatte 2021 nämlich gezeigt, dass 475 Zebrastreifen in der Hauptstadt – also etwa ein Drittel – in den Augen von ZUG nicht konform zur Straßenverkehrsordnung seien. Der Grund: Parkplätze an den Überquerungen beeinträchtigen die vorgeschriebene freie Sicht von fünf Metern, die auf beiden Seiten gewährleistet sein muss. 

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