Monnerich

Förderschule, Flüchtlingsheim und demnächst Europaschule 

In dem ehemaligen Flüchtlingsfoyer in der rue d’Esch herrscht die verwaiste Einöde, die leer stehenden Häusern eigen ist. Nach jahrelanger Nutzung als Förderschule für Kinder mit besonderen Bedürfnissen (Ediff) kamen hier zeitweise 100 Flüchtlinge unter, im Dezember 2019 waren es noch 20. Das Gebäude soll wieder eine Schule beherbergen, dieses Mal die „Ecole internationale de Differdange et Esch-sur-Alzette“ (EIDE). Das Projekt ist notwendig, aber nicht unumstritten.

So hat es Ende 2019 in Monnerich ausgesehen. Seit dem 18. Dezember ist kein Flüchtling mehr dort.

So hat es Ende 2019 in Monnerich ausgesehen. Seit dem 18. Dezember ist kein Flüchtling mehr dort. Foto: Editpress/Luc Laboulle

Der Direktor der im Volksmund kurz „Europaschule“ genannten Bildungsstätte ist zufrieden. Eines seiner Hauptprobleme, Elternanfragen für ihre Kinder ablehnen zu müssen, steht vor einer Lösung. „Die Absagen sind eine schwierige Aufgabe“, sagt Gerard Zens (47). Vor allem deshalb, weil sie nicht abreißen. Die Schule nimmt ganzjährig Kinder von gerade zugezogenen Familien auf. Exakt 1.028 Schüler besuchen derzeit an den Standorten Differdingen und Esch entweder den Grundschul- oder den Sekundarzweig der „Ecole internationale de Differdange et Esch-sur-Alzette“ (EIDE).

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