Crash in Escher Schule

Fluchtversuch mit tödlichen Folgen: „Große Explosion“ und „weißer Rauch“

Auf Luxemburgs Straßen ist ein weiterer Todesfall zu beklagen: Ein 38-jähriger Mann ist am Montagabend vor der Polizei geflüchtet und dabei in ein Gebäude des neuen Wobrécken-Campus in Esch/Alzette geprallt. Anwohner erzählen von einer „großen Explosion“ und einem „lauten Knall“.

Einige Büros im Verwaltungsgebäude am Wobrécken-Campus müssen nach dem Unfall erneuert werden

Einige Büros im Verwaltungsgebäude am Wobrécken-Campus müssen nach dem Unfall erneuert werden Foto: Editpress/Christian Muller

Dramatische Szenen im Süden des Landes: Am Montagabend um 22.15 Uhr wird der Polizei eine Person gemeldet, die sich „unbefugt“ auf einem Privatgrundstück in der Cité op Lauterbann in Niederkorn aufhält und dort randaliert. Was dort genau geschehen ist? Dazu sagt die Polizei auf Tageblatt-Nachfrage nichts. In einer Pressemitteilung vom Dienstagmorgen erklären die Beamten aber: Eine Polizeistreife macht sich am Montagabend auf den Weg nach Niederkorn, will sich vor Ort ein Bild von der Lage machen. Auf dem Weg kommt den Beamten „der beschriebene Mann mit seinem Fahrzeug entgegen“. Als der Fahrer die Polizei erblickt, ergreift er die Flucht. Die Polizisten nehmen die Verfolgung auf – ein Sprecher schränkt später gegenüber dem Tageblatt ein, es habe sich nicht um eine „Verfolgungsjagd“ im engeren Sinne gehandelt. Mit welchem Typ von Auto der Mann flieht, kann die Polizei auch auf Nachfrage nicht mitteilen.

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