Bascharage
Fledermaus, Eidechse und Faust: Der Widerstand gegen die Umgehungsstraße geht weiter
Das Wetter meinte es zwar nicht sonderlich gut mit den Organisatoren, trotzdem zog die nächste Protestveranstaltung der Bürgerinitiative Suessem (BIGS) gegen die Umgehungsstraße Bascharage am Ostermontag recht viele Menschen an.
Protestaktion am Ostermontag, da darf die Ostereiersuche nicht fehlen Foto: Editpress/Julien Garroy
Rund 50 Teilnehmer seien es über den gesamten Nachmittag gewesen, schätzt Patrizia Arendt, Sekretärin der BIGS. Neben der traditionellen Ostereiersuche blieb genug Zeit, die nächste symbolische Aktion gegen den Bau der Bascharager Umgehungsstraße anzugehen. Dabei wurden am „Bobësch“ und am „Zämerbësch“ Plaketten in Herzform aufgehängt. Zunächst einmal entlang der Straße Plaketten mit aufgemalten Eidechsen. Arendt erklärt: „Eidechsen sind geschützte Tiere und müssen demnach bei Bauvorhaben umgesiedelt werden. Eigentlich hätte das längst geschehen müssen. Denn es ist nicht so einfach, einen neuen Lebensraum für sie zu schaffen.“ Auf eineinhalb bis zwei Jahre schätzen Experten die Zeit, ehe die Tiere eine neue Heimat akzeptieren würden. Und dort, wo sie umgesiedelt werden sollen, sei noch immer nichts geschehen, so Arendt.