Schengen

„Festival hoch drei“ feiert Europatag zum zweiten Mal

Als „Wiege des grenzenlosen Europas“ ist Schengen vor allem für das Abkommen zum Abbau der europäischen Binnengrenzen bekannt. Kein Wunder, dass dort grenzüberschreitende Zusammenarbeit besonders großgeschrieben wird. Die Europäische Wirtschaftsinteressenvereinigung (EWIV) Dreiländereck, bestehend aus insgesamt zwölf luxemburgischen, deutschen und französischen Gemeinden, veranstaltete gestern zum zweiten Mal das „Festival hoch drei“ in Schengen, Perl und Apach.

Beim „Festival hoch drei“ kann man innerhalb weniger Minuten drei Länder besuchen

Beim „Festival hoch drei“ kann man innerhalb weniger Minuten drei Länder besuchen Fotos: Nancy Lambert

Die Moselbrücke zwischen Schengen und Perl ist im Normalfall ein beliebter Grenzübergang für Pkws. Am Europatag war sie jedoch lediglich für Fußgänger und Radfahrer zugänglich. Der Grund: Zum zweiten Mal fand dort das „Festival hoch drei“ statt, das die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Luxemburg, Deutschland und Frankreich feiert. Rund 80 Informations- und Handwerksstände, Catering und lokale Künstler waren am gestrigen Donnerstag im Dreiländereck im luxemburgischen Schengen, im deutschen Perl und dem französischen Apach vertreten. Politische Präsenz durfte auch nicht fehlen: Sowohl Innenminister Léon Gloden (CSV) als auch Wirtschaftsminister Lex Delles (DP) waren am Donnerstagmorgen bei der Eröffnungszeremonie des Festivals in Apach anwesend.

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