Muselfësch meets Muselwäin

„Festival du Pinot et de la Friture“ zieht Tausende ans Dreiländereck nach Schengen

Das Wochenende war eigentlich weniger geeignet für unbeschwerten Wein- und Crémantgenuss. Temperaturen jenseits der 30°-Marke laden eher zu Badevergnügen oder „Dolce Vita“ auf der hauseigenen Terrasse ein. Aber wem das moselländische Herz voll ist, der folgt dann doch gerne dem Ruf der lokalen Winzerschaft zur Einladung zu einem „gudde Patt Muselwäin“.

Die Infotafeln stießen auf großes Interesse bei den ausländischen Festbesuchern

Die Infotafeln stießen auf großes Interesse bei den ausländischen Festbesuchern Foto: Herbert Becker

Die Natur lechzt förmlich nach Wasser. Feld, Wald und Wiesen und nicht zuletzt die Weinberge haben es mehr als nötig. Dennoch zog es am Samstag und am gestrigen Sonntag Tausende ans Dreiländereck nach Schengen zur 54. Auflage des „Festival du Pinot et de la Friture“, organisiert von der „Jugendinitiative Boermereng a.s.b.l.“ und der „Kultur-Initiative Schengen a.s.b.l.“, in Kooperation mit der „Amicale Schengen a.s.b.l.“.

Das traditionelle Fest, etabliert seit 1971, erfreut sich nicht nur großer Beliebtheit bei der einheimischen Bevölkerung, davon zeugen unzählige Fahrzeuge von Besuchern aus Deutschland und Frankreich.

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