Positive Bilanz

Ferienkolonien und Corona: Ein unvergesslicher Sommer

Ist es auch in Zeiten der Corona-Pandemie möglich, Ferienkolonien zu organisieren? „Ja“, sagen die Verantwortlichen des „Service national de la jeunesse“ (SNJ). Kurz vor dem Schluss der Ferienaktivitäten ziehen sie eine positive Bilanz von diesem doch bislang einzigartigen Sommer. 

Ein Großteil der Aktivitäten fand im Freien und mit Maske statt

Ein Großteil der Aktivitäten fand im Freien und mit Maske statt Fotos: SNJ

Erst Mitte Juni entschied das Gesundheitsministerium, dass die Ferienkolonien des SNJ in diesem Sommer unter strengen sanitären Auflagen stattfinden dürfen. Die Anzahl der teilnehmenden Kinder wurde auf maximal 50 festgelegt. Zum Vergleich: In den vergangenen Jahren konnten bis zu 120 Kinder an einer Kolonie teilnehmen. Für die „Centres de jeunesse“ im Marienthal und Erpeldingen wurden spezielle sanitäre Konzepte entworfen. Die Kinder und Animateure trugen bei allen Aktivitäten eine Maske. Die Gruppen vermieden zudem den Kontakt zu Fremden und blieben während des Aufenthalts unter sich. Um Menschenansammlungen bei der An- und Abreise zu vermeiden, traten die Kinder zu verschiedenen Zeitpunkten ihre Reisen an. Auch für die nötigen Desinfektionsmittel war jederzeit gesorgt. Geschlossene Räume wurden gemieden und ein Großteil der Ferienaktivitäten wurde ins Freie verlegt. 

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