Grevenmacher

Feierstunde einer Erfolgsgeschichte: 60 Jahre Großschifffahrt auf der Mosel

Alles begann am 27. Oktober 1956. Nach zähem Ringen unterzeichneten der luxemburgische Staatsminister Joseph Bech, der französische Außenminister Christian Pineau sowie der deutsche Außenminister Heinrich von Brentano in Luxemburg den Moselvertrag über den Ausbau des Flusses zur Großschifffahrtsstraße. Nach sechsjähriger Bauzeit wurde die Mosel dann, in Präsenz von Großherzogin Charlotte, Frankreichs Präsident Charles de Gaulle und Bundespräsident Heinrich Lübke, am 26. Mai 1964 für den Schiffsverkehr freigegeben.

Es begann vor 60 Jahren: In Präsenz von Großherzogin Charlotte, Präsident Charles de Gaulle (l.) und Bundespräsident Heinrich Lübke (r.) wird die Mosel am 26. Mai 1964 für den Schiffsverkehr freigegeben

Es begann vor 60 Jahren: In Präsenz von Großherzogin Charlotte, Präsident Charles de Gaulle (l.) und Bundespräsident Heinrich Lübke (r.) wird die Mosel am 26. Mai 1964 für den Schiffsverkehr freigegeben Quelle: Internationale Moselkommission

Norman Gerhardt, Präsident der Moselkommission, einer trinationalen Organisation mit Sitz in Trier, konnte als Gastgeber des Festaktes nahe der Schleuse Grevenmacher zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen. Unter ihnen die luxemburgische Verkehrsministerin Yuriko Backes, die französische Botschafterin Claire Lignières-Counathe, die deutsche Botschafterin Dr. Heike Peitsch sowie die Bürgermeisterin von Grevenmacher, Monique Hermes, nebst Bürgermeisterkollegen aus den Nachbargemeinden. Norman Gerhardt umriss in seiner Grußadresse die Geschichte des Ausbaus von 1958 bis 1964 und verwies auf die enorme Bedeutung dieses Projektes für Industrie und Tourismus in den drei Ländern.

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