Kostenexplosion
Escher Sporthalle feierlich eingeweiht – doch nicht ohne Misstöne
Am Mittwoch wurde der Ausbau der Lallinger Sporthallen in Esch feierlich eingeweiht. Nicht ohne Misstöne, hatte der Bau doch reichlich Verzögerung bekommen und wegen seiner Kostenexplosion für landesweite Schlagzeilen gesorgt.
Die neue Turnhalle in den Lallinger Sporthallen in Esch Foto: Editpress/Alain Rischard
Ende gut, alles gut? Am Mittwoch wurden die neuen Trainingshallen des „Centre omnisports Henri Schmitz“ (COHS) feierlich eingeweiht. Geladen waren die Escher Sportvereine und reichlich Prominenz. U.a. Sportminister Georges Mischo (CSV), der als früherer Bürgermeister die außerordentliche Kostenexplosion und fast zweijährige Verspätung mitzuverantworten hat. Die Baukosten belaufen sich laut Opposition auf 78 Millionen Euro. Im offiziellen Handbuch zur Eröffnung beziffert die Stadt Esch die Kosten auf 56,2 Millionen Euro. Ursprünglich vorgesehen waren 34 Mio. Die offiziellen Zahlen der Stadt schließen ausschließlich das COHS 3 ein, nicht die weiteren Infrastrukturarbeiten und auch nicht die Kosten für das Parkhaus, das 2022 eröffnet wurde und 11,3 Millionen Euro statt der geplanten 8,95 Millionen gekostet hatte.