Ukraine-Krieg
Esch legt Monument für sowjetische Zwangsarbeiter einstweilen auf Eis
Der Escher Gemeinderat hat am Freitagmorgen seine Solidarität mit der Ukraine ausgedrückt und die geplante Gedenkstätte für sowjetische Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg auf Eis gelegt.
Der Escher Gemeinderat drückte am Freitag seine Solidarität mit der Ukraine aus (Foto: Ville d’Esch/Emile Hengen) Foto: Ville d'Esch/Emile Hengen
Der Gemeinderat begann mit einer Schweigeminute für die ukrainischen Opfer der russischen Aggression. Die Ukraine sollte weiter Thema bleiben. Die Räte Mike Hansen, Mandy Ragni, Luc Majerus, Line Wies und Daliah Scholl fanden deutliche und zum Teil emotionale Worte und verurteilten den Angriffskrieg des russischen Präsidenten Wladimir Putin aufs Schärfste. Einigkeit herrschte und die Resolutionen der Mehrheit und der LSAP wurden zusammengelegt und einstimmig verabschiedet.
Einstimmig wurde zudem beschlossen, das in Belval geplante Monument für sowjetische Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg einstweilen auf Eis zu legen. Beim Besuch des russischen Premiers Dimitri Medwedew in Luxemburg vor drei Jahren war die Einrichtung einer solchen Gedenkstätte von der Regierung beschlossen worden.
Die Stadt Esch bereitet momentan die Unterbringung von ukrainischen Flüchtlingen in unterschiedlichen Auffangeinrichtungen vor. Konkrete Hilfe gibt es auch in Form von drei Aggregaten, die ins Krisengebiet geliefert werden sollen. Zudem unterstützt die Gemeinde mehrere Hilfsprojekte, wie z. B. das der Kufa.