Nach Rissen an Häusern
Esch hat vier Notwohnungen – warum 15 Menschen keine davon bekamen
Die Stadt Esch verteidigt ihre Entscheidung, 15 Betroffenen nach einer Evakuierung keine Notwohnungen anzubieten. Gleichzeitig kündigt der Schöffenrat Änderungen an. Mehrere Fragen bleiben offen.
15 Bewohner mussten die beiden Häuser Ende Juli innerhalb weniger Stunden verlassen Foto: Editpress/Alain Rischard
„Sie haben uns einfach den Rücken zugekehrt.“ Mit diesen Worten kritisierte die Tochter von Betroffenen Anfang September gegenüber dem Tageblatt die fehlende Unterstützung der Gemeinde Esch. Ihre Familie gehörte zu insgesamt 15 Menschen, die Ende Juli ihre Wohnungen in der rue Curé Jacques Kayser verlassen mussten. Tiefe Risse hatten zwei Häuser einsturzgefährdet gemacht. Nun verteidigt die Gemeinde ihre Entscheidung, den vier betroffenen Haushalten keine Notwohnungen zur Verfügung gestellt zu haben.