Hesperingen

„Es wurden Abkürzungen genommen“: Gemeinde verstieß jahrelang gegen Vergaberecht

Unrechtmäßige Sondervergütungen und nicht ausgeschriebene Projekte – das hat das Innenministerium bei einer Finanzkontrolle in Hesperingen kritisiert. Bürgermeisterin Adehm kündigt Schulungen an und gelobt Besserung.

Das Zentrum von Hesperingen: Jahrelang wurden die Projekte der Gemeinde nicht ordnungsgemäß ausgeschrieben

Das Zentrum von Hesperingen: Jahrelang wurden die Projekte der Gemeinde nicht ordnungsgemäß ausgeschrieben Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Gemeinde Hesperingen hat sich über Jahre nicht an das Vergaberecht gehalten. Dies wurde während der Gemeinderatssitzung am Freitagnachmittag öffentlich. Die Lokalpolitiker mussten sich mit den Bemerkungen des Innenministeriums zur Buchhaltung der Jahre 2023 und 2024 befassen. Demnach hat die Gemeinde über diese beiden Jahre hinaus Projekte finanziert, die nicht öffentlich ausgeschrieben wurden, und damit gegen die Gesetzgebung zum „Marché public“ verstoßen. Außerdem hätten Mitarbeiter jahrelang unrechtmäßig verschiedene Sondervergütungen erhalten, darunter Prämien, zusätzliche Urlaubstage und einen Dienstwagen.

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