Eine Bürde für Bürden

„Es wird das bis dato größte Windrad Luxemburgs“

Die Gesellschaft Nordenergie (Gemeinden Ettelbrück und Diekirch) planen zusammen mit der 2001 gegründeten „Société luxembourgeoise des énergies renouvelables S.A.“ (Soler), an der die SEO („Société électrique de l’Our S.A.“) und Enovos Luxembourg S.A. jeweils zur Hälfte beteiligt sind, den Bau des „Windparks Nordenergie“. Vorgesehen ist ein Windrad in der Nähe des Karelshaff, ein zweites, mit einer Gesamthöhe von 230 Metern, soll am Ort „auf dem Hasenbach“ in Bürden errichtet werden.

Etwa so könnte die Landschaft mit dem neuen Windrad aussehen

Etwa so könnte die Landschaft mit dem neuen Windrad aussehen Foto: Roger Infalt

„Es wird das bis dato größte Windrad Luxemburgs“, hatte ein Verantwortlicher der Soler während der Informationsversammlung vom 9. Juli angemerkt. Es werde zudem eine Windkraftanlage, die am nächsten an Wohnhäusern stehen wird, und zwar in einer Entfernung von nur 750 Metern. Nicht allein diese Tatsache treibt die Einwohner aus Bürden auf die Palme, sondern auch die Vorgehensweise der Bauherren.

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