Windkraftanlage in Bürden
Es ist und bleibt eine politische Entscheidung
Die Gesellschaft Nordenergie (Gemeinden Ettelbrück und Diekirch) plant zusammen mit der 2001 gegründeten „Société luxembourgeoise des énergies renouvelables S.A.“ (Soler), an der SEO („Société électrique de l’Our S.A.“) und Enovos Luxembourg S.A. jeweils zur Hälfte beteiligt sind, den Bau des „Windparks Nordenergie“. Vorgesehen ist ein Windrad in der Nähe von Karelshof, ein zweites, mit einer Gesamthöhe von 230 Metern, soll am Ort „auf dem Hasenbach“ nahe Bürden errichtet werden.
Das in Bürden geplant Windrad ist 70 Meter höher als der Kölner Dom (Fotomontage)
„Es wird das bis dato größte Windrad Luxemburgs“, hatte ein Mitarbeiter der Gesellschaft Soler in einer Informationsversammlung am 9. Juli 2020 verkündet. Es werde zudem eine Windkraftanlage, die am nächsten an Wohnhäusern stehen solle, und zwar in einer Entfernung von nur 750 Metern. Nicht allein diese Tatsache treibt die Einwohner aus Bürden seitdem auf die Palme, sondern auch die Vorgehensweise der Bauherren.