110 Jahre Tageblatt

Es begann mit dem „Demokratischen Organ für die Interessen des Kantons Esch“ 

Heute vor 110 Jahren erschien die erste Nummer des Escher Tageblatt, acht Seiten stark. Ein Streifzug durch die bewegte Geschichte der Zeitung, mit dem Schwerpunkt auf der schwierigen Anfangszeit und zwei Weltkriegen.

1953 wurde mit Pauken und Trompeten der 40. Geburtstag im Verlagshaus in der Escher Kanalstraße gefeiert

1953 wurde mit Pauken und Trompeten der 40. Geburtstag im Verlagshaus in der Escher Kanalstraße gefeiert Foto: Editpress-Archiv

Am Montag, den 30. Juni 1913 erschien sie, die erste Ausgabe des Escher Tageblatt, Untertitel: „Demokratisches Organ für die Interessen des Kantons Esch“. Gründer war Paul Schroell, der aus einer Diekircher Verleger-Familie stammte. Er kam nach Esch, um das von Dr. Michel Welter hinterlassene Vakuum zu füllen. Welter, im Volksmund „de rouden Dokter“ genannt, war mit Caspar Mathias Spoo der Vorkämpfer des Sozialismus in Luxemburg. Ihre Texte publizierten sie im von Welter herausgegebenen Escher Journal, das später Neues Journal hieß und 1913 seine Publikation einstellte.

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