Neuer Bachelor

Erste Medizin-Studenten in Luxemburg sollen im Herbst loslegen

Die Corona-Pandemie hat es deutlich gezeigt. Luxemburg ist in seiner Gesundheitsversorgung stark vom Ausland abhängig. Mit einem neuen Studiengang für künftige Ärzte will die Uni Luxemburg jetzt Abhilfe schaffen. Auch in anderen wissenschaftlichen Bereichen sind moderne Vorgehensweisen gefragt.

Die Uni.lu bietet einen neuen Studiengang für künftige Ärzte an

Die Uni.lu bietet einen neuen Studiengang für künftige Ärzte an Archivbild: Editpress/Isabella Finzi

Im Kampf gegen die aktuelle Krise steht die Uni Luxemburg ihren Mann. Die Mediziner aus ihren Reihen, allen voran die Virologen, aber auch Logistiker, Mathematiker und Verhaltensforscher, sind in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen aktiv, die von der Regierung eingesetzt wurden, um der Pandemie Herr zu werden. Konkrete Forschungsprojekte sind ebenfalls schon angelaufen. Das beginnt bei der „Con-Vince”-Studie, die vom Neurowissenschaftler Rejko Krüger vom Luxembourg Institute of Health (LIH) koordiniert wird und wo die asymptomatischen Träger systematisch überwacht werden, um so an umfassende Daten zur Epidemiologie und Dynamik der Krankheit zu kommen, und reicht bis zu der geschichtswissenschaftlichen Erhebung, mit der Benoît Majerus die Entwicklung und Auswirkung der Pandemie analysieren will.

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