Horesca-Sektor
Erholung von der Coronakrise wird dauern
Kein Treffen im Café, kein Mittagessen im Restaurant, keine Reisen … der Tourismus, einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren, liegt global brach. Der Luxemburger Gaststättenverband findet zwar Lob und Anerkennung für die Krisenarbeit der Regierung, verlangt aber weitere Maßnahmen und erwartet eine nur langsame Erholung der Branche.
„Vakanz doheem“, so ein Vorschlag der Horesca zum Entschärfen der wirtschaftlichen Krise in der Branche: Etwa im „Cigalon“, das 2018 zudem von schweren Überschwemmungen getroffen wurde. Foto: Editpress
Drei Wochen dauert die verordnete Schließung der Gaststätten nun schon an und dieser Zustand wird wohl noch eine Weile so bleiben, sagt François Koepp, Generalsekretär der „Fédération nationale des hôteliers, restaurateurs et cafetiers du Grand-Duché de Luxembourg“. Nach den Umsatzverlusten, die das Rauchverbot in den Cafés bedeutete, und der Erhöhung der Mehrwertsteuer sind zahlreiche Betriebe in ihrer Existenz bedroht. Auch wenn die sanitäre Krise vorbei sein wird, so Koepp, wird sie in der Branche nachwirken. Er kann sich nicht vorstellen, dass die Menschen schnell wieder im gewohnten Rhythmus auswärts essen gehen oder sich in Cafés treffen werden. Der Fremdenverkehr, Reisen in andere Länder, wird vorerst wohl auch nur in einem sehr bescheidenen Maß laufen.