Tourismus
Éislek: Liebling während der Krise
Mit Klischees zum „Éislek“ braucht man Paul Ihry (40) nicht zu kommen. Die Region hat in der Krise ungeheuer an Beliebtheit zugelegt – vor allem unter Einheimischen. Den Geschäftsführer des „Office régional du tourisme (ORT) Éislek“ bestätigt das in seiner Arbeit. Angesichts professioneller Infrastrukturen, die mit denen in anderen Landesteilen konkurrieren können, haben viele ihre eventuell vorhandenen Vorurteile revidiert.
Das Ösling erstreckt sich über 780 Quadratkilometer im Norden des Landes. Hochebenen wechseln sich mit bergigen Kuppen ab. Die Schönheit blieb während der Krise nicht unentdeckt. Viele haben sich auf Entdeckungsreise gemacht. Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Ein bisschen hinterwäldlerisch, abgelegen und ländlich, das sind gängige Vorstellungen über das Ösling. Der ORT-Geschäftsführer antwortet darauf gewöhnlich mit einer Gegenfrage: „Das kann doch romantisch und charmant sein, oder?“ In der Covid-19-Krise haben das offensichtlich viele zu schätzen gelernt.