Ettelbrück
Einzug ins neue Pfadfinderheim im Sommer geplant
Die Arbeiten am neuen Chalet der lokalen Scoutsgruppe St. Sébastien im Ettelbrücker „Grondwee“ laufen seit Monaten auf Hochtouren. Trotz Corona könne man wohl den geplanten Einzugstermin beibehalten, so André Weynandt, Präsident der „Frënn vun de Lëtzebuerger Guiden a Scouten Groupe St. Sébastien Ettelbréck“, am Samstag dem Tageblatt gegenüber.
Das neue Chalet mit dem Nebenbau, der als Materiallager dienen soll Foto: Editpress/Roger Infalt
Das vor rund 50 Jahren in Eigenregie erbaute Scoutschalet der Ettelbrücker Pfadfindergruppe St. Sébastien am Alzetteufer entsprach keinesfalls mehr den heutigen Anforderungen. Zudem wurde es in den vergangenen Jahren oft von Hochwasser heimgesucht. Die Gruppe entschied sich daraufhin zusammen mit den Gemeindeverantwortlichen, anderenorts ein neues Pfadfinderheim zu errichten. Das neue behindertengerechte Gebäude, das zum Großteil aus einer Holzkonstruktion besteht, soll im Sommer dieses Jahres bezugsbereit sein. Die Pläne stammen aus der Feder des Ettelbrücker Architektenbüros Jonas. Die Gesamtkosten wurden mit 2,4 Millionen Euro veranschlagt. Die Hälfte der Unkosten werden von der Gemeindekasse getragen, der staatliche finanzielle Zuschuss beläuft sich auf 522.000 Euro, 210.000 Euro steuern die Bauherren selbst hinzu. Im Untergeschoss, das zur Rückseite hin freie Sicht und Zugang auf das Tal gibt, findet man die Küche mit Speiseraum, die Sanitäranlagen (WC und Duschen) sowie ein großer Aufenthaltsraum. Dieser Teil des Gebäudes dient später auch der Gemeinde im Rahmen der Sommeraktivitäten für Kinder und Jugendliche.