Theater

Eine schrecklich wahre Horrorkomödie

Vergangenen Sonntag feierte Mandy Thierys und Thorsten Köhlers Vier-Personen-Stück „Das Fenster“ – eine Koproduktion zwischen dem Staatstheater Saarbrücken und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg – seine Premiere im Grand Théâtre. Dem modernen Horrormärchen gelingt ein beständiger Spagat zwischen Schock und Lachhaftigkeit und es macht seiner Bezeichnung als Trash-Grusical alle Ehre.

„Das Fenster“ ist ein wunderbar trashiges Theaterstück

„Das Fenster“ ist ein wunderbar trashiges Theaterstück

Auf der großen Leinwand im Hintergrund der Bühne öffnet sich ein altes Märchenbuch, wie man es auch aus den berühmten Walt-Disney-Filmen kennt. „Das große große Buch vom mega bösen Draußen“ lautet der Titel der darauffolgenden Geschichte, die sich rasant als eine schaurig-schöne Freakshow entpuppt und die den Zuschauern und Zuschauerinnen ein Konglomerat allerlei gegenwärtiger Probleme vor Augen führt. Was mit dem aus „Peter Pan“ bekannten Kinderlied „Der kleine Stern Naseweis“ beginnt, endet mit einer auf Video festgehaltenen Exekution. „Eine Schauergeschichte für die letzten Generationen“ nimmt somit ihren Lauf.

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