„Dialogue“

Eine Vernissage ohne ihren Künstler – und die Frage nach dem Wert der Kunst

Was passiert, wenn ein Künstler nicht zu seiner eigenen Vernissage darf? Der Fall von Alborz Teymoorzadeh zeigt, wie Bürokratie über Kunstfreiheit triumphiert – und warum seine Werke dennoch ein starkes Zeichen setzen.

Alborz Teymoorzadeh, der Künstler, dessen Werke die Eröffnungsausstellung der Projektreihe „Dialogue“ prägen, darf nicht anwesend sein

Alborz Teymoorzadeh, der Künstler, dessen Werke die Eröffnungsausstellung der Projektreihe „Dialogue“ prägen, darf nicht anwesend sein Foto: Carole Theisen

„Monsieur le Ministre des Affaires étrangères, nous nous adressons à vous avec espoir et foi dans les valeurs d’ouverture, de compassion et de reconnaissance culturelle qui caractérisent le Grand-Duché de Luxembourg et votre engagement politique depuis des années.“ So lautet der erste Satz eines Briefes, der an diesem Samstag direkt neben der Eingangstür des Ausstellungsraums im Wiltzer Prabbeli an eine Wand getackert wurde.

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