Ukraine
Eine Schule und die Weltpolitik: Schengen-Lyzeum organisiert Hilfstransport
Eine Idee, eine bestehende Partnerschaft, und eine multinationale Schule: Aufgerüttelt von den Nachrichten aus der Ukraine, ergreift das Deutsch-Luxemburgische Schengen-Lyzeum im Dreiländereck die Initiative und startet eine in seiner Geschichte einzigartige Hilfsaktion. Seit fünf Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der binationalen Schule und der Henryka-Sienkiewicza-Schule im polnischen Lancut. Seit Freitag sind zwei Schwerlaster dorthin unterwegs, mit insgesamt rund 80 Tonnen Hilfsgütern.
80 Tonnen Spenden haben Schüler, Lehrer und Firmen aus dem Dreiländereck im Schengen-Lyzeum innerhalb kürzester Zeit gesammelt. Der Transport geht an die Partnerschule im polnischen Lancut, nur 80 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. Foto: Lycée Schengen
Drei Tage einer Spendensammelaktion von Eltern, Lehrern, Schülern und Firmen aus dem Dreiländereck, eine proppenvolle Aula, mehrere Tage Verpacken und zwei Tage Beladen der beiden Lkws mit Freiwilligen, liegen hinter den Helfern in Perl (D). Immer noch sind alle überwältigt davon, wie reibungslos alles geklappt hat. Alle haben ergreifende Erlebnisse hinter sich. In dieser Woche steht irgendwann eine ältere Dame im Foyer der Schule, Geburtsjahr 1939.