Wohnen in Esch

Eine Eigentümerin, eine ehemalige und eine angehende WG-Bewohnerin erzählen

Die WG-feindliche Politik, die die Stadt Esch mit dem neuen „plan d’aménagement général“ (PAG) umsetzen will, ist in aller Munde. Die Betroffenen lassen sich allerdings nicht ohne Weiteres vorschreiben, wie und mit wem sie zusammenleben dürfen. Eine Rentnerin mit WG-Erfahrung in Esch, eine Eigentümerin und eine frisch gebackene WG-Bewohnerin gewähren Einblick in ihre Erfahrungen und Überlegungen.

Florence Weimerskirch (Mitte) hat über 20 Jahre lang in Escher WGs gewohnt. Die pensionierte Lehrerin überlegt, künftig junge Menschen bei sich im Haus leben zu lassen. Die WG-feindliche Politik der Stadt ist für sie ein Werkzeug der Gentrifizierung.

Florence Weimerskirch (Mitte) hat über 20 Jahre lang in Escher WGs gewohnt. Die pensionierte Lehrerin überlegt, künftig junge Menschen bei sich im Haus leben zu lassen. Die WG-feindliche Politik der Stadt ist für sie ein Werkzeug der Gentrifizierung. Foto: Editpress/Julien Garroy

Jenny* sitzt auf einer Steinbank im „Jardin éphémère“ auf dem Stadthausplatz. Sie hält ein Blatt Papier in der Hand. Was darauf steht, kann die 26-Jährige nicht lesen. Die Schrift darauf ist verschwommen und extrem klein gedruckt. Dabei soll es sich um eine Anleitung handeln, wie online ein Termin im Bürgeramt vereinbart werden kann.

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