Parc Hosingen

Eine Baracke soll umziehen: Gemeinde plant „Memorial“ und Ausstellung zum Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg

Gemessen an ihrer Bedeutung ist sie unscheinbar. Autofahrer lassen die Baracke neben der Straße zwischen Hosingen und Wahlhausen gerne „links liegen“. Zu verlassen und verwittert ist der erste Eindruck. Dabei ist sie ein wichtiges Stück Erinnerungskultur und müsste umziehen, um neuen Glanz zu erfahren.

In dieser ehemaligen Notunterkunft in Wahlhausen sollen die Ausstellung zum Wiederaufbau und das Wissen um den „Don Suisse“ unterkommen

In dieser ehemaligen Notunterkunft in Wahlhausen sollen die Ausstellung zum Wiederaufbau und das Wissen um den „Don Suisse“ unterkommen Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Die Geschichte der Baracke ist eng mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und vor allem danach verbunden. Der Staat hat sie 1945 in aller Eile gebaut, um Familien unterzubringen. Vier Familien lebten zeitweise in der Notunterkunft, weil ihre Höfe zerstört und unbewohnbar waren. Einheimische Firmen wie die Stahlschmiede Arbed fertigten die Eisenkonstruktionen, der heutige Technologiekonzern Paul Wurth lieferte die geschmiedeten Fensterrahmen.

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