Film

Ein zeithistorisches Dokument: „Operatioun Pauly“ von Marc Thoma läuft ab Mittwoch in den Kinos

Mit „Operatioun Pauly“ ist Regisseur Marc Thoma ein wichtiges zeithistorisches Dokument gelungen, das die spektakuläre Flucht von vier KZ-Häftlingen aus Buchenwald dokumentiert, die zurück nach Luxemburg wollten. Dass diese Geschichte dem Luxemburger Film Fund anscheinend nicht einmal eine kleine Unterstützung wert war, sorgt auch bei Politikern für Kopfschütteln.

Die vier falschen SS-Soldaten auf der Flucht

Die vier falschen SS-Soldaten auf der Flucht Foto: Operatioun Pauly

Vier Häftlinge flüchten aus einem KZ, indem sie sich SS-Uniformen und einen Wagen von den Nazis stehlen. Was klingt wie die Geschichte aus der Feder eines Schriftstellers oder Filmemachers, ist aber die Lebensgeschichte von vier Männern, darunter die beiden Luxemburger Pierre Schaul und Nic Wolff. So war das Ziel der Flüchtenden im Frühjahr 1944 auch das Großherzogtum. Verfilmt wurde ihre spektakuläre Flucht aus Buchenwald, genauer gesagt aus dem Außenlager Arolsen vom früheren RTL-Journalisten und Filmemacher Marc Thoma. „Ich bin eigentlich durch Zufall auf die Geschichte gestoßen“, so der Regisseur. „Zu Beginn wollte ich einen Kurzfilm daraus machen, aber bei meinen Recherchen merkte ich schnell, dass das dieser Geschichte nicht gerecht worden wäre.“

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