Wetterausblick

Ein nasser Frühling neigt sich dem Ende zu – Wird der Juni nun trockener?

Der meteorologische Frühling neigt sich dem Ende zu. Dass dieser wohl viel zu nass ausfallen wird, ist klar. Nun wagen wir den Blick in den Juni, und das mithilfe von Langzeit-Wettermodellen.

Was die Wetterküche örtlich im Detail bereithält, können Langzeitmodelle kaum voraussagen

Was die Wetterküche örtlich im Detail bereithält, können Langzeitmodelle kaum voraussagen Foto: Editpress/Guido Romaschewsky/Fotomontage Tageblatt

Warum Langzeitmodelle, wenn eine Vorhersage nur kurzfristig zutrifft? – Dies ist eine Frage, der wir uns direkt zu Beginn stellen. In der Meteorologie gibt es die verschiedensten Arten von Vorhersagen. Die, denen man am meisten begegnet, sind diese, die zwei bis drei Tage in die Zukunft blicken. In diese fließen nicht nur die Globalmodelle ein, also das amerikanische GFS und das europäische ECMWF, sondern auch Lokalmodelle. Diese Lokalmodelle sind höher aufgelöst und können sogar die Auswirkungen der Landschaft auf bestimmte Wetterlagen abschätzen – daher werden sie auch u.a. für Gewittervorhersagen genutzt, da es hierbei viel mehr auf lokale Entwicklungen und meteorologische „Zutaten“ ankommt. Je ferner der Vorhersagetermin, desto weniger Modelle stehen dem Meteorologen zur Verfügung. Nach und nach muss man dann doch wieder auf die Globalmodelle zurückgreifen, da diese 240 bis 384 Stunden in die Zukunft berechnen.

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